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frohes neues Jahr!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 27.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 10 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Ukeminion

Zugeben, Minons sind mittlerweile überall. Durch aggressives Marketing sind diese sympathischen gelben Viecher auch schon jenseits des Kinderfilmpublikums bekannt. Nun gibt es sie auch als Ukulele..

Quelle: http://ragecomic.com/15940/d915ccff

das legendäre UOGB (Ukulele Orchestra of Great Britain) war neulich bei TV Total:

http://www.myspass.de/myspass/shows/tvshows/tv-total/Acht-Ukulelen-auf-einen-Streich–/13236/

zudem spielten sie den Song Orange Blossom:

http://www.myspass.de/myspass/shows/tvshows/tv-total/The-Ukulele-Orchestra-of-Great-Britain-Orange-Blossom–/13237/

Na wenn das mal keine schöne Idee ist! Für den Klassiker „The Lion sleeps tonight“ sind übrigens nur die Akkorde C / F / C / G7 nötig.

2012 in review

The WordPress.com stats helper monkeys prepared a 2012 annual report for this blog.

Here’s an excerpt:

4,329 films were submitted to the 2012 Cannes Film Festival. This blog had 22,000 views in 2012. If each view were a film, this blog would power 5 Film Festivals

Click here to see the complete report.

Möchte man sich eine Ukulele zulegen, ist es meist die Ukulele, welche man kauft. Gerade aktuell zur Vorweihnachtszeit nimmt der Absatz bei Ukulelen schlagartig zu. Doch gibt es die Ukulele ansich gar nicht!

Fernab von dutzenden Herstellern und Modellen, werden Ukulelen in vier Kategorien unterteilt, welche sich auf die Größe des Instrumentes beziehen. „Ukulelen sind doch alle klein!“ könnte man nun sagen. Doch wird hier im Allgemeinen zwischen Sopran-, Konzert-, Tenor- und Baritonukulelen unterschieden. Wobei die Sopranukulele der kleinste Vertreter der vier genormten Ukulelentypen ist. Im Vergleich zu artverwandten Instrumenten, wie Gitarren oder Bässen, erscheint allerdings auch die größte Ukulele, die Baritonukulele, eher handlich.

Neben diesen Bauformen gibt es noch eine Vielzahl an verschiedenen Typen, welche ich in diesem Artikel zu erklären versuche.

Die vier Ukulelegrößen im Vergleich (Bildquelle: ukulelehub.com)

Sopran

Auch bekannt als Standardukulele, handelt es sich bei der Sopranukulele um die kleinste Ukulele der vier klassischen Bauformen. Sie ist die ursprüngliche Ukulele schlechthin und das Synonym für typische hawaiianische Ukulelenklänge. Ihre Gesamtlänge beträgt 53cm, die Länge der freischwingenden Saiten zwischen Sattel und Steg (Mensur) entspricht 33cm. Ursprünglich wurde die Sopranukulele in A D F# G gestimmt. Mittlerweile hat sich aber die, um 2 Halbtöne tiefere, G C E A-Stimmung etabliert, welche auch bei den größeren Modellen (bis auf Bariton) zum Einsatz kommt. Die meisten verkauften Ukulelen sind Sopranukulelen.

Vielfach wird diskutiert, ob Sopranukulelen gerade für große Hände nicht zu filigran sind, doch da ich selbst über 2m bin und dementsprechend große Hände habe, kann ich jegliche Vorurteile und Bedenken ausräumen. Meine Hände sind zwar so groß wie der Korpus, doch hindert mich dies nicht, Fingerbrecher a la Bb im flinken Wechsel mit anderen Akkorden, oder Melodien zu spielen. Es mag zwar etwas ulkig aussehen, aber große Hände sollten also kein Hindernis beim Ukulelenspiel darstellen. Es ist lediglich eine Frage der Gewöhnung.

Konzert

Der nächstgrößere Vertreter ist die Konzertukulele Ihre Gesamtlänge beträgt knapp 58cm, die Mensurlänge 38cm. Sie wurde als Weiterentwicklung der Sopranukulele in den 1920er Jahren entwickelt. Wie die Sopranukulele, wird auch die Konzertukulele überwiegend in G C E A gestimmt. Manchmal findet man die Low-G Stimmung, bei welcher die G-Saite um eine Oktave tiefer gestimmt ist, was einen – in der Höhe – aufsteigenden Klang aller leeren Saiten bewirkt. Für die hierbei verwendete tiefe G-Saite kommt eine drahtumwickelte Nylonsaite – ähnlich der drei tiefen Stahlsaiten einer Akustikgitarre – zum Einsatz.

Tenor

Die Tenorukulele ist die zweitgrößte Ukulelenbauform. Ihre Gesamtlänge beträgt 66cm, die Mensur 43cm. Wie auch die Konzertukulele, stammt die Tenorukulele aus dem ersten Drittel des 20.Jahrhunderts. Obwohl auch hierbei die G C E A-Stimmung verwendet wird, lässt sich der Klang nicht mehr mit den kleineren Ukulelen vergleichen. Mit größerer Mensurlänge steigt auch das Schwingvermögen der Saiten. In Verbindung mit einem größeren Korpus entsteht ein vollerer, warmer Ton, welcher länger nachhallt (Sustain), als beispielsweise bei einer Sopranukulele. In der G C E A-Stimmung wird die tiefste Saite (C) meist durch eine umwickelte Saite realisiert. Weitere gebräuchliche Stimmungen sind die Low-G, oder auch teilweise sogar D G B E – was den vier hohen Saiten einer Gitarre entspricht, mit dem Unterschied dass hierbei die D-Saite um eine Oktave höher gestimmt wird, als bei der Gitarre.

Bariton

Aus den 1940er Jahren stammt der „Kontrabass“ unter den Ukulelen: die Baritonukulele. Wie der Name schon sagt, hat man es hier mit – für eine Ukulele – relativ tiefen Tönen zu tun. Mit einer Gesamtlänge von 76cm und einer Mensur von 48cm, erinnern die Ausmaße schon an eine kleinere Akustikgitarre im 1/4-Format. Die Stimmung entspricht mit D G B E hierbei 1:1 den vier hohen Saiten der Gitarre.

weitere Bauformen und Ukuleletypen

Neben den Big4 der Ukulelenformate gibt es noch einige weitere Bauformen, welche Teils allerdings auf bereits vorhandenen Formen aufsetzen oder komplett eigenständige Instrumente darstellen und daher nicht zur klassischen Ukulelekategorisierung dienen. Zu erwähnen seien hierbei:

Sopranino

Streng genommen stellt die Sopraninoukulele die kleinste aller Ukulelen dar. Allerdings ist hierbei die Mensurlänge nicht genormt, weshalb sie nicht in einem Atemzug mit den vier genormten Größen genannt wird. Die Mensur kann je nach Modell und Hersteller variieren und liegt meist bei unter 30cm. Dementsprechend winzig sind Korpus und Hals, was filigranes, sauberes spielen und häufige, schnelle Akkordwechsel für die meisten Menschen sicherlich unmöglich macht.

Ubass / Ukulelebass / Bassukulele

Hinter dem Begriff Ubass verbirgt sich ein Produkt der Firma Kala, welches einer zu einem Bass umgebauten Baritonukulele entspricht. Der Clou hierbei sind die verwendeten Polyurethan-Saiten, welche durch ihren hohen Durchmesser von mehreren mm einen sehr tiefen, warmen Ton erreichen und Teils gar an einen Kontrabass erinnern. Trotz der Ukulelengröße, wird dieses Instrument wie ein standard 34“ Bass in E A D G gestimmt.

Gitarlele / Guitarlele / Gitalele

Paaren sich Akustikgitarre und Ukulele, wäre die Gitalele wohl das Ergebnis dieses Aktes. Die Gitalele ist eine Symbiose aus beiden Instrumenten und kann als sechssaitige Ukulele mit den Maßen einer Tenorukulele gesehen werden. Im Vergleich zur ähnlich großen 1/8 Gitarre (Kindergitarre) wird die Gitalele allerdings in A D G C E A gestimmt, was einer Gitarre mit Kapo im fünften Bund entspricht (bei Standardstimmung). Die Saiten G, C, E und A entsprechen wiederum der Low-G-Stimmung.

Banjolele

Ein weiterer Zwitter aus zwei Instrumenten ist die Banjolele, welche eine Mischung aus – oh Wunder – Banjo und Ukulele darstellt. Simpel gesagt wurde hierbei ein Ukulelenhals (meist einer Tenorukulele) an den Kessel eines Banjos montiert, was je nach Sichtweise ein kleines Banjo oder eben eine Ukulele mit Banjokessel als Korpus ergibt. Der Ton ist banjotypisch quakend, die Stimmung meist die Standardukulelenstimmung.

achtsaitige Ukulele

Achtsaitige Ukulelen werden meist im Format der beiden größten Ukulelentypen hergestellt. Häufig sind dies Tenorukulelen mit eben acht Saiten, wobei diese in Chören gestimmt sind und wie normale viersaitige Ukulelen gespielt werden. Der Klang erinnert an eine Mischung aus Mandoline und zwölfsaitiger Westerngitarre.

Resonatorukulele

Auf dem Prinzip der Resonatorgitarre basiert auch die Resonatorukulele. Der markanteste Unterschied zu klassischen Holzinstrumenten, ist hierbei der Korpus, welcher statt eines Schalloches über einen so genannten Resonator verfügt. Ein mechanischer Lautsprecher aus Metall, der dem Instrument einen ganz eigenen, unverkennbaren bluesigen Sound verleiht. Häufig besteht der ganze Korpus aus Metall. Die Baugrößen richten sich nach den vier klassischen Ukuleleformaten.

Harp Ukulele

Eine eher unbekanntere Art der Ukulele stellt diese Mischung aus Harfe und Ukulele dar. Der Korpus ist hierbei mit einem geschwungenen Arm ausgestattet, welcher parallel zum Hals liegt und mit weiteren, tieferen Saiten bespannt ist. Diese Saiten werden lediglich offen gezupft und nicht gegriffen.

E-Ukulele

Ansich lässt sich jede normale Akustikukulele zu einer E-Ukulele umbauen. Spezielle Piezotonabnehmer werden unter dem Steg montiert und wandeln die akustischen Schwingungen in elektrische Signale um. Über eine Buchse wird das Signal an einen Verstärker ausgegeben. Der Umbau erfordert handwerkliches Geschick und mindestens rudimentäres Wissen im Bereich der Elektrotechnik. Wie bei einer E-Gitarre lassen sich Effekte im Signalweg einbauen. Ob es allerdings Sinn macht, eine Ukulele mit Wahwah und Distortion zu spielen sei mal dahigestellt. Im cleanen Kanal allerdings eine sehr praktische Sache, um z.B. bei Konzerten angemessene Lautstärken zu erreichen. Mittlerweile gibt es E-Ukulelen mit Vollholzkörper (solidbody), welche die Optik bekannter E-Gitarrenmodelle nachahmen. Die Baugrößen sind hierbei allerdings die selben, wie bei klassischen Akustikukulelen.

Dieser Artikel ist nun Bestandteil der Ukulelegrundlagen (Kapitel 2.1: Bauformen, Größen und Typen der Ukulele)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Bei meinen Recherchen im Netz stieß ich auf das siebenundvierzigseitige Ebook Solo Ukulele für Einsteiger mit Tabs zu rund 50 Stücken aus unterschiedlichsten Epochen und Genres. Gegliedert ist das Werk in

  • Kinderlieder
  • Volkslieder
  • Folk Songs
  • Mittelalter
  • Renaissance
  • Klassik
  • 20./21. Jahrhundert

Insbesondere die klassischen Stücke aus den Kapiteln Mittelalter, Renaissance und Klassik sind sehr empfehlenswert. Hier findet man Tabs zu Stücken wie Spagnoletta, Greensleeves, Allemande, Sarabande, Andante Grazioso, diversen Menuetten und Präludien und vielen anderen. Wer – wie ich – klassichen Gitarrenunterricht genossen hat und das klassische Gitarrenbuch von Stephan Schmidt als Gitarrenschüler vorgesetzt bekam, wird in Anbetracht dieser Stücke sicher nostalgieren und in Erinnerungen schwelgen.

Als ich als Jugendlicher Gitarrenunterricht nahm, um möglichst schnell viel Lärm zu machen, war die Enttäuschung recht groß, dass die ganze Prozedur mit solch klassichen Stücken auf der Akustikgitarre begann. Doch mittlerweile habe ich diese Stücke sehr zu schätzen gelernt und erfreue mich daran, meinen Instrumenten solche Klänge zu entlocken. Völlig egal, ob auf Gitarre, Gitarlele oder Ukulele – es klingt überall sehr stimmig. Auf der Ukulele allerdings teils authentischer und näher an der Laute, als auf Akustikgitarre.

Was die hier verlinkte Tabsammlung auszeichnet, ist die hervorragende Umsetzung für die Ukulele, die auch fortgeschrittene Ukuleros nicht unterfordert.

Die komplette Liedliste des Ebooks lautet wie folgt:

Guten Abend, gute Nacht
Muss i denn
Der Kuckuck und der Esel
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
Kein schöner Land
An Alexis send ich Dich
Freut euch des Lebens
La jardinière du Roi
Die Loreley
Kommt, ihr G‘spielen
Dat du min Leevsten büst
Heideröslein
Die Gedanken sind frei
Gaudeamus Igitur
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod
Tom Dooley
Down by the Sally Gardens
Amazing Grace
Home on the Range
Aura Lee
Scarborough Fair
Nobody knows the Trouble i‘ve Seen
Oh my Darling Clementine
Kean O‘Hara
Aloha Oe
Robins m‘aime
Ja nuns hons pris
Tantz
Tanz
Spagnoletta
Greensleeves
Allemande
Gaillarde
Sarabande
Menuett (einstimmig)
Menuett (zweistimmig)
Serenade
Menuett
Andante Grazioso
Menuett
Sarabande
Präludium
Thema der Orgelsymphonie
Chant de la Creuse
Menuett
Deutscher Tanz
Menuett
Freude, schöner Götterfunke
Forest Creek
The long way Home
Underwater Love
The Entertainer

Ich habe mich mal wieder ans Tabben gemacht. Diesmal musste der bekannte Weihnachtsklassiker dran glauben: Getabt in einer Art, wie ich dieses Lied spiele. Die Melodie kommt bei dieser gezupften Version m.E. besser zur Geltung.

Um auch Anfängern Hinweise zum Spiel zu vermitteln, habe ich im Tab versucht, Zupfmuster und Fingersatz der Greifhand ähnlich einer Tabulatur darzustellen. Rückmeldung bzgl. Verständlichkeit dieser „neuen“ Darstellungsmethode sind strikt erwünscht!

Nachtrag (03.12.12):
Eine dreistellige Anzahl an Lesern lud diesen Tab bereits runter. Auf explizit erwünschte Kritiken zur Darstellung und Verständlichkeit wartete ich aber vergebens. Nehmen, aber nicht geben – Das können alle! Google findet sicher alternative Tabs zu diesem Lied. Diesen hier wird es allerdings nicht mehr zum Download geben!

Tut mir leid, diese „nehmen und schweigen“-Mentalität im Netz regt mich auf!

 

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Sicherlich werden sich nun viele fragen: Wieso eine Seite unterstützen, deren Autor ich eh nicht kenne? Wir sind im Internet, hier nehm ich mir alles, was ich greifen kann!  Nunja, ich will niemandem irgendetwas entlocken. Doch leider ist es eine weit verbreitete Unart, zu nehmen ohne zu geben und jegliche Informationsquellen als Selbstverständlichkeit anzusehen!

Wie ich anhand der Statistiken immer wieder aufs Neue feststelle, erfreut sich diese Seite reger Beliebtheit. Insbesondere die Anleitungen zum Ukulelenspiel und Saitenwechsel werden gern und häufig gelesen.

Wenn Ihr den Eindruck habt, dass Euch diese Seite geholfen hat, so lasst es mich wissen und unterstützt diese Seite! Ansonsten macht es mir nichts aus, jegliche Tutorials, Workshops und Verlinkungen wieder offline zu nehmen!

Diese Webseite ist aus Freude an einem Hobby entstanden und verfolgt keine kommerziellen Absichten! Ihr einziges Ziel besteht darin, das Ukulelenspiel zu vermitteln und Ratsuchenden zu helfen!

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Meine Anleitung zum Saitenwechsel auf der Ukulele ist nun als PDF-Datei verfügbar

Zum Download: Anleitung zum Saitenwechsel auf der Ukulele

 

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